Andy Schmid beendet nach der EM 2024 seine aktive Spielerkarriere und übernimmt dann das Amt als Trainer der Männer Handball Nationalmannschaft

«Weil ich den Sport
immer noch liebe»

Die Vorfreude auf die Handball-Europameisterschaft im Januar 2024 ist bereits seit Monaten gross. Einer freut sich besonders: Andy Schmid. Der Schweizer wird nach der EM seiner aktiven Spielerkarriere ein Ende setzen und als Cheftrainer die Führung des Männer-Nationalteams übernehmen. Eine Traumkarriere? Wir haben nachgefragt.

   Kurz und einfach

Im Januar ist Handball-Europameisterschaft.
Andy Schmid ist ein sehr erfolgreicher Spieler.
Er wird nach dem Turnier Trainer der Nationalmannschaft.
Darauf freut er sich schon jetzt.

Andy, du hast bereits im Alter von sechs Jahren mit dem Handball begonnen. War es damals schon dein Traum, Profisportler zu werden?

Andy Schmid: Nein. Ich habe aus Freude und aus der Verbundenheit zu meinen Schulfreunden mit dem Handballsport begonnen. Der Traum, Profisportler zu werden, entwickelte sich erst im Teenager-Alter, als ich merkte, dass ich etwas besser war als die meisten anderen.

 

Nach vielen erfolgreichen Jahren im Ausland bist du vergangene Saison wieder zurück zu deinen Handball-Wurzeln und in deine Heimat Luzern gekommen. Wie war die Rückkehr für dich?

Ich hätte mir mehr Ruhe gewünscht. Einerseits sportlich, anderseits familiär. Ich hatte das Ganze anfangs wohl ein wenig unterschätzt. Ich kriege aus allen Bereichen sehr viele Anfragen und Aufmerksamkeit, vor allem um die Spiele herum. Das ist alles etwas grösser als erwartet. Aber ich geniesse es, die Vergangenheit auf diese Weise rund abschliessen zu können. Da, wo alles begann, soll meine Aktiv-Karriere auch enden.

 

Deine Karriere war von vielen Highlights geprägt. Welche sind deine persönlichen Ziele – oder vielleicht sogar Träume – für deinen Abschluss als aktiver Spieler?

Als Spieler bin ich wunschlos glücklich. Ich durfte viele einzigartige Momente erleben, welche ich keineswegs als selbstverständlich erachte. Daher werde ich jetzt mein letztes aktives Jahr in vollen Zügen geniessen. Natürlich mit dem Highlight im Januar: der EM in Deutschland mit der Schweizer Nationalmannschaft.

 

Welches Ziel habt ihr euch als Nationalteam an der EM 2024 gesetzt?

Wir werden sicher probieren, den Schweizer Handball auf der grossen Bühne möglichst gut zu präsentieren – im Wissen, dass es vor allem gegen Nationen wie Deutschland und Frankreich sportlich sehr schwierig wird.

 

Denkst du, dass die EM-Teilnahme für die Weiterentwicklung des Schweizer Handballs eine Rolle spielt und als Wegweiser angesehen werden kann?

Jede Präsenz hilft der Sportart weiterzukommen. Daher sind die EM der Männer im kommenden Januar und die EM der Frauen Ende 2024 sehr bedeutsam für den Schweizer Handball.

 

Vom Spieler zum Trainer, ja sogar zum Nationaltrainer – ist es für dich persönlich die Karriere, von der du geträumt hast?

Ja, für mich ist es ein Traum. Weil ich den Sport immer noch liebe wie damals, als ich begann. Aber dies ist ein subjektives Gefühl und daher nicht auf alle übertragbar. Der Wunsch, Trainer zu werden, hat sich bei mir erst in den vergangenen Jahren entwickelt. Dass ich von meinem Heimatland Nationaltrainer werden kann, ist für mich einfach schön. Ich freue mich darauf.

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